Das Verwöhnfest naht

Was gibt es Schöneres, als Weihnachten in der Familie zu verbringen. Das höre und lese ich in diesen Tagen fast täglich.  Eine gute Bekannte – sie geht auf die Achtzig zu – erzählte kürzlich, sie habe über die Festtage vierzehn Personen zu bekochen und zu bewirten, Übernachtungen inclusive.  „Aber ich schaff das schon“, sagte sie„Das Verwöhnfest naht“ weiterlesen

Novemberblues – ohne mich!

Vor einigen Tagen kam ein seltsames Päckchen mit der Post. „Vorsicht Glas!!!“ wurde in fetten Buchstaben gewarnt. Nachdem ich diverse Tesafilm-Lagen abgewickelt und Füllmaterial im Innern entfernt hatte, zog ich sie ehrfurchtsvoll ans Licht meiner Küche: Sie, die Flasche Vin de Porto, den roten Portwein aus Portugal, den wir beide so mögen – die Absenderin„Novemberblues – ohne mich!“ weiterlesen

Bemerkenswerte Begegnungen

„Eben ist Detlef gestorben. Ich bin untröstlich. Sonja“ Entsetzt las ich die Nachricht auf meinem Handy. Detlef war tot? Noch drei Tage – dann hätten er und mein Tom ihre Geburtstage feiern wollen. Detlef wäre 85 geworden, Tom 84.  Ich konnte es nicht fassen.   Seit Ewigkeiten kannten wir uns. Ewigkeiten? Nun, es waren immerhin siebenundsechzig„Bemerkenswerte Begegnungen“ weiterlesen

Der Humor und ich

„Wie würden Sie sich selbst beschreiben?“, wollte kürzlich der Moderator einer Kochsendung von einem aufgeregten Kandidaten wissen. Lieber Himmel, der kann doch kaum Luft holen vor wildem Herzrasen. Und dann diese Frage? Ich hätte vermutlich einen totalen Blackout bekommen in einer solchen Situation. So dachte ich und testete meinen Tom mit dieser Frage. „Ruhig, ausgeglichen,„Der Humor und ich“ weiterlesen

Kummer, der Preis für große Liebe

    Endlich ein richtiger Julitag mit blauem Himmel, leichtem Wind, 28 Grad. Herrlich! Ich sitze im Garten, Tom hält seine Kaffeetasse in der Hand, liest die Lokalzeitung, d.h. er blättert sie durch, liest Überschriften, Untertitel, schaut sich die Fotos an, fragt mich hin und wieder nach ihm unverständlichen Wörtern, rätselt ein wenig – und„Kummer, der Preis für große Liebe“ weiterlesen

„I have a dream“

Die Abba-Gruppe mit Kinderchor trug diesen Song um die Welt. Ob Nana Mouskouri oder die Westlife-Jungs, ob Gospelsänger oder Schulchöre – sie sangen danach auf ihre Weise Lieder vom großen Traum zur Abba-Melodie.  Der Traum von Liebe, Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit, der seit Anbeginn der Menschheit in unseren Köpfen lebt und leben wird.  Jedes Jahr„„I have a dream““ weiterlesen

Von Absicht bis Zuversicht

Hin und wieder brauche ich meine ganz persönliche Einschlafhilfe, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Nein, es ist keine Schlaftablette oder ähnliches. Aber was tun, wenn das Umschalten von Buch oder Fernsehfilm in den Schlafmodus nicht gelingen will? Auf Befehl funktioniert nichts, dafür aber mein Selbsthilfeprogramm, das mich meist schnell ins Reich der Träume„Von Absicht bis Zuversicht“ weiterlesen

Das Leben ist eine Achterbahn

Es reicht mir – endlich. Gerade eben habe ich den zwei Illustrierten gekündigt und meinem Tom versprochen, ihn auf anderem Wege mit Rätseln zu versorgen.  Der Satz „Nichts lenkt so schön von den eigenen Problemen ab wie die intensive Beschäftigung mit den Problemen anderer“ scheint der wichtigste Slogan für die Macher der Rubrik Klatsch &„Das Leben ist eine Achterbahn“ weiterlesen

„Das hab ich nicht gewusst“

„Natürlich kenn ich das Blücherdenkmal. Aber was heißt schon kennen? Ich weiß, dass es da hinter dem Brunnen der Lebensfreude steht, oft umringt von Touristen, die alles erklärt bekommen. Aber wir Rostocker? Keine Ahnung, warum und unter welchen Umständen es da hinkam. “  Solche und ähnliche Sätze machen mich nachdenklich. Was wissen wir eigentlich über„„Das hab ich nicht gewusst““ weiterlesen

Von ollen Kamellen und dem Internet

Vor wenigen Stunden hatte mein Handy geklingelt und mir auf dem Display neben dem Symbol für Videotelefon das lachende Gesicht der ältesten Enkelin gezeigt.  Die kleine Urenkelin – in einem Monat wird sie ihren ersten Geburtstag erleben – machte fröhlich Winke-Winke, als sie Uropa Tom und mich auf dem Handy sah, dann krabbelte sie vom„Von ollen Kamellen und dem Internet“ weiterlesen