Finden wir unsere Mitte

„Das leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“ Ja, Albert Einstein wird es wissen und er gefällt mir, dieser Satz. Denn der Begriff Balance gehört eindeutig zu meinen Traumwörtern. Ausgeglichenheit, Harmonie, inneres Gleichgewicht, also die seelische Mitte gefunden zu haben – welch schöne Vorstellung. Ohne Stress und„Finden wir unsere Mitte“ weiterlesen

Patchwork-Großeltern

Vor einiger Zeit bat ich meine Freundin, mir eine Übersicht ihres komplizierten Familiengeflechts zu erstellen. Die Namen der großen und kleinen Kinder konnte ich mit bestem Willen nicht mehr zuordnen. Während in meiner Familie alles recht beständig und übersichtlich so vor sich hin wächst , haben ihre drei Kinder jeweils Scheidungen hinter sich und neue„Patchwork-Großeltern“ weiterlesen

Man müsste doch eigentlich …

Endlich schickt die Sonne ihre Strahlen geradewegs durch die schmutzigen Fenster auf meinen Lieblingsplatz und weckt meine Hausfraueninstinkte. „Eigentlich müsste man mal wieder Fenster putzen. Eigentlich“, murmel ich vor mich hin. Damit ist das Thema auch schon wieder ad acta gelegt. Denn wer ist man? Man, im Sinne von jemand oder jedermann, ist Unsinn, denn„Man müsste doch eigentlich …“ weiterlesen

Das wundert mich aber

Glauben Sie an Wunder? Ich halte mich eigentlich für eine Realistin, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und erst einmal allem skeptisch begegnet, was ich nicht durchschaue. So sind mir zum Beispiel Zauberer höchst suspekt und für kein Geld der Welt würde ich mich in eine Kiste legen, um mich durchsägen zu lassen,„Das wundert mich aber“ weiterlesen

So wie in jedem Jahr

Wie ist es zu schaffen, dass ich entspannt und voller Vorfreude auf die schönste Zeit im Jahr den Dezember genießen kann. Das frage ich mich jedes Jahr. „Du machst dir viel zu viele Gedanken“, sagt mein Mann. „Es wird wie immer sein. Die Kinder und Enkel werden kommen und wir werden es uns gemeinsam gemütlich„So wie in jedem Jahr“ weiterlesen

Kennen Sie sich?

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“ Mit dieser Feststellung fuhr kürzlich eine Straßenbahn durch unsere Stadt. Der Satz ist keine Erfindung der werbenden Genossenschaftsbank, sondern eine allseits bekannte Tatsache. Trotzdem begann ich zu grübeln, nachdem die Bahn an mir vorüber gefahren war. Antriebsarm oder sogar antriebslos zu sein, ist fatal und meist ein Zeichen„Kennen Sie sich?“ weiterlesen

Mach’s nicht!

„Trau dich, tu es, du kannst es!“ So fordern Eltern und Pädagogen kleine Kinder auf, damit sie lernen, selbstbewusst zu werden und ihre Kräfte und Fähigkeiten richtig einzuschätzen. Aus Kindern werden Erwachsene. Und darunter auch solche, deren Aktivität kaum zu bremsen ist und die gerne einen 30-Stunden-Tag hätten, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Aber„Mach’s nicht!“ weiterlesen

Lied vom einfachen Frieden

Rosi, beste Freundin und Seelenverwandte, erzählte voller Begeisterung am Telefon, ihr Rehfelder Sängerkreis sei dabei, Gisela Steineckers Lied vom einfachen Frieden – Klaus Schneider hatte es vertont – einzustudieren. „Weißt du noch? Kannst du dich noch an Text und Melodie erinnern? Eineinhalb Jahre hat sie daran geschrieben.“ Der Titel steckte in in meiner Gedankenschublade ‚Pionier-„Lied vom einfachen Frieden“ weiterlesen

Macht der Gewohnheit

Am frühen Morgen, nach dem Frühstück, folgt bei der letzten Tasse Kaffee der Griff zur Tageszeitung. Wie immer wird der Lokalteil zuerst gelesen, wie immer beginne ich mit der letzten Seite. Verrückt, aber so ist es. Als kürzlich die Zeitung nicht zur gewohnten Zeit im Briefkasten steckte, geriet der morgendliche Automatismus ins Stottern. Das vertraute„Macht der Gewohnheit“ weiterlesen