Irgendwann, vor etwa zehn Jahren mag es gewesen sein, wurde mir klar, es waren zu viele Bücher, die in unserer Wohnung Platz beanspruchten und ich verordnete mir einen Kaufstopp. Um meine Leselust zu befriedigen, stöberte ich in der Stadtbibliothek, lieh mir Bücher aus oder nutzte die Onleihe, um auf dem Tablet lesen zu können. Doch„Eve Dallas, Rourke und mein ‚Tolino‘ (8)“ weiterlesen
Kategorie-Archive: LESELUST
Bücher über das eigene Leben (7)
Denkt bitte nicht, ich favorisiere Liebesromane, bei denen man nach den ersten Seiten schon das Ende vorhersagen kann. Nein, ich kenne z.B. keinen einzigen Roman von Rosamunde Pilcher. Dafür aber bin ich bekennende Verehrerin von Biografien, wenn sie selbst geschriebene Autobiografien von mir bekannten Personen aus verschiedensten Lebensbereichen sind. Biografien oder Memoiren, evtl. von Ghostwritern„Bücher über das eigene Leben (7)“ weiterlesen
Reise nach Kolumbien, Spanien, Portugal… (6)
Natürlich las ich, erlebte eine Lesereise, denn in Kolumbien und anderen Ländern des amerikanischen Kontinents war ich noch nie. Und trotzdem – oder gerade deswegen- faszinieren mich diese Bücher. Neben Isabel Allendes Romane las ich auch die weltberühmten von Gabriel Garcia Marquez „Hundert Jahre Einsamkeit“ und „Die Liebe in Zeiten der Cholera“. Der Autor, ein„Reise nach Kolumbien, Spanien, Portugal… (6)“ weiterlesen
Meine Lieblingsbücher (5)
So bin ich: Einen Krimi mit Mord und Totschlag im TV sehe ich mir selten an. Überhaupt gehe ich seit einiger Zeit Reportagen und Dokus über das Elend der Welt möglichst aus dem Weg. Es ist meine Art von Selbstschutz, den ich brauche. Bei Büchern ist das anders. Dies wurde mir erst kürzlich bewusst, als„Meine Lieblingsbücher (5)“ weiterlesen
Eine Liebe stirbt – und erwacht wieder neu (4)
Im Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte kann ich selbst kaum glauben, dass ich meine Liebe zur Belletristik ignorieren konnte. Die so genannte Wendezeit hatte es in sich. Ich hatte keine Zeit für die geliebten Romane, Erzählungen, Novellen – besser gesagt: ich konnte sie mir nicht nehmen. Dafür las ich verstärkt Sachliteratur, gab mein Geld für„Eine Liebe stirbt – und erwacht wieder neu (4)“ weiterlesen
Leselust in meinen Zwanzigerjahren (3)
Hätte mich jemand als Achtzehnjährige gefragt, wie ich mir meinen Traummann vorstelle, hätte ich sofort antworten können: wie Konstantin, der Bruder von Lydia im Roman „Bruder und Schwester“ von Leonhard Frank. 1929 erschienen, gehörte er ebenfalls zu meinen damaligen Lieblingsbüchern. Eine bezaubernde emotionsgeladene Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen wird erzählt, die lange Zeit nicht ahnen,„Leselust in meinen Zwanzigerjahren (3)“ weiterlesen
Verliebt in Leonhard Franks Bücher (2)
Ich war mitten im Teenager-Alter (der Begriff Pubertät war uns damals fremd), ein großes, schlaksiges Mädchen, das mit sich und der Welt eine Menge Probleme hatte, war Schülerin einer Rostocker Oberschule und auf der Suche nach Vorbildern, einem Lebensziel und irgendwann wollte ich auch die große liebe finden. Was wäre aus mir geworden, wenn ich„Verliebt in Leonhard Franks Bücher (2)“ weiterlesen
„Frauen, die lesen, sind gefährlich.“(1)
Lieblingsfreundin Rosi schenkte mir vor vielen Jahren einen Bildband mit diesem Titel. Der Autor und Herausgeber Stefan Bollmann hatte lesende Frauen aus neun Jahrhunderten – dargestellt auf Gemälden, Zeichnungen und Fotografien – ausgewählt und diese Darstellungen mit interessanten Erläuterungen ergänzt. Elke Heidenreich schrieb das Vorwort und erklärte in ihrer unnachahmlichen Weise den Titel so: „Wer„„Frauen, die lesen, sind gefährlich.“(1)“ weiterlesen