
Na klar, 2025 soll ein superschönes Jahr werden. An gutem Willen und einer Menge Optimismus mangelt es nun wirklich nicht bei mir. Vor allem nicht an viel, viel Hoffnung. Ich will keine Wunder, keine Lotto- oder Bingo -Gewinne, erwarte keinen neuen Familienzuwachs in diesem so besonderen Jahr. Nein, ich hoffe nur auf Zufriedenheit und Gesundheit von Menschen, die mir nahestehen, und auf Frieden in der Welt. Was sich so simpel und banal anhört, ist so wichtig für mich wie nichts anderes. Und ich bin mir sicher, dass mein Wunsch von den meisten Menschen auf der Welt geteilt wird.
Apropos Wünsche und Hoffnungen. Vor wenigen Tagen bekam ich eine weitergeleitete WhatsApp von einer lieben Freundin, die für die 60 plus-Generation gedacht ist:
„Wir haben ziemlich alles, was wir vor 60 Jahren gern wollten: Wir gehen nicht mehr zur Schule und nicht mehr arbeiten, wir haben ein monatliches Taschengeld und menschenwürdige Wohnungen. Wir sind nicht gezwungen, pünktlich nach Hause zu kommen. Manche haben einen Führerschein und sogar ein eigenes Auto. Menschen in unserem Alter haben keine Angst, schwanger zu werden oder jung zu sterben, denn wir haben das große Glück, alt geworden zu sein. Das Leben hat es bisher also gut mit uns gemeint. Außerdem: Wir sind unglaublich klug. Unser Gehirn ist allerdings langsamer geworden, weil es mit Wissen überladen ist, und deshalb länger unter den Tonnen von Wissen und Erlebtem nach den notwendigen Fakten suchen muss. Auch drücken die Unmengen von angesammelten Gedanken manchmal auf das Innenohr, weshalb einige von uns schlechter hören. Es ist, als würde sich eine Computerfestplatte verlangsamen, weil sie voller Dateien ist. Unser Gehirn ist also nicht schwächer geworden, sondern hat manchmal zu viele Informationen angesammelt.
Einige von uns klagen darüber, dass sie hin und wieder in ein Zimmer kommen und plötzlich nicht mehr wissen, was sie dort eigentlich wollten. Oder sie können sich nicht erinnern, wo sie etwas deponiert hatten, das sie nun aber vermissen. Das ist wie ein Blackout, den wohl auch unsere Kinder kennen. Warum ist das so? Das ist kein Speicherproblem! Sondern die Natur zwingt uns damit, wenigstens ein wenig mehr in Bewegung zu bleiben, indem wir suchen, an den Ausgangspunkt zurückgehen …
Wir wollen es auf den Punkt bringen. FÜR ALLE ÜBER 60:
- Versuche zu vergessen: 1. Alter, 2. Vergangenheit, 3. Beschwerden, Wehwehchen
- Nimm wichtig: 1. Freunde, 2. Positive Gedanken, 3. Ein ruhiges und gastfreundliches Zuhause
- Deine wichtigsten Aktionen: 1. Lächle und lache viel, 2. Trainiere, aber nur im eigenen Tempo, 3. Verbringe mehr Zeit mit Freunden (nicht immer nur mit Verwandten, sondern mit FREUNDEN!)
- Sieben wesentliche Dinge: 1. Trinke genug! 2. Schlafe ausreichend! 3. Ruhe dich öfter aus! 4. Gehe regelmäßig zum Arzt. Also: Zauberwort SELBSTFÜRSORGE! 5. Erwarte keine göttlichen Wunder, 6. Verliere niemals das Vertrauen. besonders: Vertrau dir selbst! 7. Bleib positiv und hoffe immer auf das Beste!“
Ihr werdet gemerkt haben, manches sollten wir mit einem `Augenzwinkern‘ lesen. Und doch, der anonyme Verfasser fordert uns zum Mit- und Nachdenken auf – sicher in der Hoffnung, dass es für jeden von uns ein schönes Jahr werden wird. Machen wir was draus, aus diesem besonderen Jahr, das mit hundertprozentiger Sicherheit in die Geschichtsbücher eingehen wird. Den Inhalt bestimmt jeder von uns mit!
